Die Stadt Gera nutzt die amtlichen Informationen der Hochwassernachrichtenzentrale Thüringen bei der Abschätzung der Hochwassergefahr. Hochwassernachrichtenzentrale Thüringen (thueringen.de)

Mit Stand vom 18. Februar 2021 11.00 Uhr meldet der Pegel Gera-Langenberg einen Wasserstand von 203 cm. Damit liegt der Wasserstand circa einen halben Meter unter dem Meldebeginn von 260 cm. Die offizielle Prognose geht nicht von einer wesentlichen Überschreitung des aktuellen Standes für die nächsten drei Tage aus. Die Hochwassergefahr wird derzeit als gering eingeschätzt. Die Entwicklung der Situation wird jedoch fortlaufend beobachtet. Es gibt drei Alarmwarnstufen, die erste Alarmstufe liegt bei einem Pegelstand von 300 cm.

In den Jahren seit 2013 wurden in der Stadt Gera durch den Freistaat Thüringen an der Weißen Elster mehrere Hochwasserschutzabschnitte fertiggestellt. Die Bereiche Tschaikowskistraße Debschwitz unterhalb des Wehres, Untermhaus zwischen Cuba- und Untermhäuser Brücke sind funktionell hergestellt.

Der Einbau der Dammbalkenverschlüsse im Hofwiesenpark und das Verschließen sonstiger Tore wird regelmäßig geübt und kann jederzeit schnell erfolgen. Der Einbau der Verschlüsse ist in weniger als einer Stunde möglich.

Ende 2020 wurde die Wasserwehrdienstsatzung für die Stadt Gera beschlossen. Derzeit findet die Berufung der ersten freiwilligen Mitglieder statt. Eine offizielle Gründungsveranstaltung konnte aufgrund der Corona-Beschränkungen noch nicht stattfinden. Die Entwicklung der Pegel wird durch das Umweltamt und den Krisenstab im Amt für Brand- und Katastrophenschutz verfolgt.

Das Lager in der Berliner Straße 153 verfügt über ausreichend viele Sandsäcke und Geräte zum Befüllen dieser.

Im Katastrophenfall wird ein Katastrophenschutzstab aus dem aktuell bestehendem Krisenstab gebildet, der die Bereiche Personal, Lage, Einsatz, Versorgung, Kommunikation und Kommunikationstechnik abdeckt und die weitere Koordination der Hilfs- und Schutzmaßnahmen verantwortet.

Wir als Feuerwehr haben die Lage ständig im Blick, um schnellstmöglich reagieren zu können. Dazu nutzen wir auch unseren Multikopter. Aus der Luft kann so schnell eine genaue und aktuelle Übersicht der Lage erstellt werden und im Einsatzfall sogar live im Katastrophenschutzstab mitverfolgt werden.

Wir informieren euch wie gewohnt über unsere bekannten Kanäle.


Bildquelle: Feuerwehr Gera

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