Am 19. Dezember 2020 verlor Familie Ruppe alles. Ein Feuer nahm ihr Zuhause und all ihr Hab und Gut. Was folgte, war eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft. Geld und Sachspenden von Freunden, Nachbarn und von unzählig vielen völlig fremden Menschen die vom Unglück erfuhren und spontan halfen.

Heute erreichte uns folgende Botschaft der Familie:

An unsere Helfer

Wir können nicht in Worte fassen, wie dankbar wir für die Warmherzigkeit, Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit der Menschen sind, die uns in den letzten Tagen begleitet haben. Unser besonderer Dank gilt allen Nachbarn, die alles dafür getan haben, unsere Eltern vor dem Erstickungstod zu bewahren. Den Jungs der Feuerwehr, für die dieser Einsatz alles andere als alltäglich war und die zusammen mit dem THW bis zuletzt gekämpft haben, die Nachbarhäuser vor dem Allerschlimmsten zu bewahren.

Ebenso danke sagen wir den Ärzten, der Apotheke und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die in kürzester Zeit wichtige Medikamente und Dokumente beschafft haben.

Unsere Eltern sind von der Anteilnahme überwältigt und wir wissen nicht, wie wir den vielen, vielen Helfern, die uns mit Geld- und Sachspenden sowie Rat und Tat zur Seite stehen, danken sollen.

Der Spruch „Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her“ trifft tatsächlich zu – es braucht aber einen, wie Björn Walther, der den Lichtschalter betätigt. Zusammenhalt und Nächstenliebe sind das wichtigste. In diesem Sinne wünschen wir Allen besinnliche Feiertage. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

M., A. und M. Ruppe


Bildquelle: Feuerwehr Gera

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