In den letzten Wochen trainierte die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Gera an mehreren Tagen an der Hohenwartetalsperre-Portenschmiede. Die Kollegen übten unter Einsatzbedingungen verschiedene Tauchtechniken in cirka 30 Meter Tiefe nach der Feuerwehrdienstvorschrift 8 (FwDV).

Dafür hat die Berufsfeuerwehr Gera speziell geschultes Personal, sogenannte Lehrrettungstaucher, ausgebildet. Somit ist gewährleistet, dass alle Mitglieder der Tauchergruppe nach den gesetzlich vorgeschriebenen Normen ausgebildet werden.

Das beinhaltet vor allem das Retten von Menschen und Tieren, sowie das Arbeiten unter der Wasseroberfläche aufgrund konkreter Gefährdungslagen wie z.B. das Bergen von Sachgütern. Weitere Aufgaben der Tauchergruppe sind das Bergen von Leichen und Kadavern im Rahmen von Amtshilfe für andere öffentliche Einrichtungen.

Seit 1959 besteht die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Gera im Rahmen des Katastrophenschutzes des Landes Thüringen und kann in ihrer langen Geschichte schon einige erfolgreiche Einsätze vorweisen. Wir wünschen den Kollegen auch weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit.


Bildmaterial: Feuerwehr Gera  

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