Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen in Thüringen

Schätzungsweise 500 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Brände, davon werden über 70 % von Ihnen nachts durch den entstehenden Rauch im Schlaf getötet.

Um diese Gefahr zu verringern, wurde die Thüringer Bauordnung (ThürBO) bereits 2008 so verändert, dass seither Rauchwarnmelder bei Neu- und Umbauten zwingend gefordert werden.

Im vorhandenen Wohnungsbestand gilt diese Pflicht erst ab dem 01.01.2019. Bis dahin sind alle Wohnungen im Freistaat Thüringen durch den Eigentümer mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Nach dem Gesetz sind die Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mit jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass der sich bildende Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die DIN 14676 stellt die geltende deutsche Norm für Rauchwarnmelder in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung (Einbau, Betrieb und Instandhaltung) dar.
Entsprechende Geräte werden im Einzelhandel vertrieben. Empfehlungen zum Produkt gibt u.a. die Stiftung Warentest. Wir würden dabei den Kauf eines Gerätes mit einer langanhaltenden Batterielaufzeit befürworten.


Die Feuerwehr hat keinen Auftrag zur Kontrolle der Einhaltung der Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern!

Montag, 23. Oktober 2017

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Headergrafik: Michael Hirschka / pixelio.de